12.11.2013

3 Erwacht aus dem Winterschlaf

Wurde mein Blog nun endgültig von meinem neuen Praktikumsalltag gefressen?

Nein, so schnell geht das nicht, aber sich an eine 40 Stunden Woche zu gewöhnen ist nicht leicht. Alle bereiteten mich auf körperliche Anstrengungen vor, 8-9 Stunden täglich geht angeblich ganz schön in die Knochen.

Nun ja, meine Erfahrung sieht ein wenig anders aus. Denn während mein Hintern nun tagtäglich am Bürostuhl vor dem Monitor klebt und statt der angekündigten Anstrengung einige Pfunde grüßen lassen, war ich mental nur bei der Arbeit. Auch nach Feierabend fiel es mir schwer, Projekte abzulegen und anstehende Aufgaben komplett auszublenden. Immer wieder erwischte ich mich im Posteingang meiner Agenturadresse, im Kopf erstellte ich bereits to-do Listen für die kommende Woche. Ich war gestresst und fühlte mich sehr unausgeglichen.

Aber was mache ich hier eigentlich?
Im Juni diesen Jahres bewarb ich mich unter anderem bei cobra youth communications, einer Agentur für Kinder-, Jugend- und Familienmarketing mit Sitz am Ostkreuz in Friedrichshain/Berlin. Mich hier zu bewerben war die beste Entscheidung meiner bisherigen Laufbahn, mag sie auch noch so jung sein.

Zeitmanagement erweist sich nun als ganz neues Hobby, hat man doch als Student normalerweise unzählige Stunden zur Verfügung, in denen Lausereien gemacht werden können.
Nun ist jede freie Minute kostbar, man erledigt Dinge bewusst und lässt anstehende Erledigungen nicht mehr liegen. Ganz nach dem Motto: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen,... sonst hast du vermutlich erst nächste Woche wieder Zeit dafür! Fast das Wichtigste bei der ganzen Umstellung dürft ihr aber nicht aus den Augen lassen: Sich weiterhin um Freunde und Familie zu kümmern!

Der Alltag in der Agentur ist sehr vielfältig: Kunden wie Aktion Mensch, Lieferando und die IKK beeindrucken mich immer wieder auf's Neue, die Planung und Konzeption von Projekten ist sehr mitreißend. Ich könnte kaum gespannter sein auf die kommenden vier Monate.
Und anstatt Modeblogs zu durchstöbern, bin ich aufgrund der Verantwortung für facebook und den Agenturblog überwiegend auf Twitter und Fachseiten unterwegs, die von den neusten Kampagnen und Start-ups berichten. Hier werde ich noch ein Gleichgewicht finden müssen.

Welche Praktikumserfahrungen habt ihr bereits machen können?

Darf ich euch noch Agenturhund Emil vorstellen?

Bald gibt's mehr! Habt noch einen schönen Dienstag, ich mache jetzt Feierabend!

23.09.2013

0 Tipps zur Wohnungssuche

Wer mich kennt, weiß, dass ich in den vergangenen zwei Jahren oft umgezogen bin.
Nun kann ich euch einige Tipps geben, die ihr während der Wohnungssuche und vor dem Einzug beachten oder im Hinterkopf behalten solltet.
Bevor man mit der Wohnungssuche anfängt, sollten die Bewerbungsunterlagen vollständig vorliegen. Gute Angebote sind meist schnell wieder vom Markt, da bleibt eigentlich keine Zeit mehr für das Zusammensuchen der Dokumente.

Unbedingt notwendig sind:
- Ausweiskopie (beim ausländischen Ausweis sollte die Aufenthaltserlaubnis beigefügt werden)
- SCHUFA-Bonitätsauskunft (gibt es hier)

- Gehaltsnachweise der letzten drei Monate
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des jetzigen Vermieters

Meinen Unterlagen fügte ich zuzüglich folgendes hinzu:
- Anschreiben (Wer seid ihr? Habt ihr die Wohnung bereits besichtigt? Wieso möchtet ihr in diesem Bezirk eine neue Wohnung beziehen und zieht aus eurer alten aus? Seid ihr Raucher/Nichtraucher? Habt ihr Haustiere? Spielt ihr Instrumente? Versucht hier, euren neuen Vermieter von euch zu überzeugen.)
- (unbefristeter) Arbeitsvertrag (Zeichen für sicheres Einkommen und damit eine pünktliche Mietzahlung)
- Bürgschaft (für Mieter unter 26 Jahren von Vorteil, da diese meist noch kein eigenes hohes Einkommen vorweisen können)

Seid euch vor den Besichtigungen über euren maximal tragbaren Mietpreis im Klaren.
Hinzu kommen in den meisten Fällen die Kosten für Strom (abhängig von der Größe der Wohnung) und Internet.
Nun habt ihr alle Unterlagen beisammen und schaut euch die ersten Wohnungen an.
Dabei solltet ihr euch nicht nur auf eine Plattform beschränken:

- Immobilienscout24
- immonet
- WG-gesucht
- immowelt
- kijiji (eBay Kleinanzeigen)

Zwar überschneiden sich viele Anzeigen, einige sind dennoch nur auf den jeweiligen Plattformen zu finden.

Während der Besichtigungen habe ich gelernt: Stimmt der erste Eindruck beim Betreten nicht, werdet ihr mit dieser Wohnung nicht glücklich. Gebt hier also lieber keine Unterlagen ab.
Anders ist es, wenn euch nicht die Wohnung, sondern Mängel wie Boden oder Wandfarbe stören. Diese sind nämlich schnell vom Tisch. Sprecht mit dem Vermieter oder ruft ein paar Freunde an, um zu renovieren und lasst euch von dem momentanen Zustand nicht abschrecken.

Während der Besichtigung habt ihr die Chance, Fragen zu stellen. Nutzt diese also auch!
- Gab es in der Wohnung kürzlich einen Wasserschaden?
- Gibt es Schimmelbefall?
- Wer wohnt im Haus?
- Sind Haustiere erlaubt?
- Darf man die Wohnung während seiner Abwesenheit untervermieten?
- Gibt es einen Wasserboiler, der elektrisch beheizt wird? (Achtung: sehr hohe Kosten!)
- Gibt es einen Hausmeister/Keller/Fahrradkeller?
- Wie wird beheizt?

Natürlich kann diese Liste individuell fortgeführt werden. Wichtig ist, euch vorab eurer Interessen bewusst zu sein und diese zu vertreten.
Ihr könnt euch kaum vorstellen, welche Verträge ich schon vor die Nase gelegt bekommen habe.
Natürlich sind die Wohnungen in Berlin (und anderen Großstädten) momentan sehr beliebt, das heißt aber noch lange nicht, dass ihr alle Bedingungen hinnehmen und unterzeichnen müsst.
Sobald euch der Vertrag jegliche Rechte abtreten lässt, dafür aber jeden noch so kleinen Schaden auf euch abwälzt, solltet ihr euch weiter umsehen und nicht unterschreiben.
Sachen wie "Vorschriften zum Lüften" (Schimmelt die Wohnung etwa schnell?) und "Wasser literweise im Voraus zahlen" gehen dann doch ein wenig zu weit. Am Ende sitzt man da und kann weder duschen noch spülen. Na danke!
Wichtig ist auch, ob der Vertrag eine Staffelmiete ansetzt. So zahlt ihr jedes Jahr einen höheren Mietpreis. Könnt ihr diesen tragen oder liegt die Miete jetzt schon an der absoluten Schmerzgrenze?

Stimmen Wohnung, Preis und Vertrag, schaut euch eure zukünftige Wohngegend genau an.
- Gibt es genug Einkaufsmöglichkeiten?
- Welche Menschen wohnen in eurem Bezirk?
- Gibt es eine stark befahrene Straße vor dem Fenster? (Habt ihr eventuell einen leichten Schlaf?)
- Sind die Verkehrsanbindungen so gut, dass ihr problemlos zu einer späteren Zeit nach Hause kommen könnt?

Der vielleicht wichtigste Tipp, den ich jedem geben kann, ist: Durchhalten und geduldig sein, so schwer es auch fällt und so sehr die Zeit euch auch im Nacken sitzen mag!

Ich hoffe, dem ein oder anderen könnten diese Tipps eines Tages eine kleine Hilfe sein. Ich habe meine Lektionen teilweise hart lernen müssen, kann jedoch heute sehr davon profitieren.

Habt noch einen schönen Abend und viel Erfolg bei der Wohnungssuche!

20.09.2013

0 Inspiration: Karo- und Schottenmuster

Ich habe mich vor einigen Tagen neu verliebt. Und zwar in das Schottenmuster. Zwar wirkt es oft männlich, aber für den Herbst ist der Boyfriend-Look oder ein insgesamt strenges Outfit unglaublich schön.

Klickt auf das Bild, um zu den gezeigten Looks zu gelangen.


09.09.2013

3 Wohn-Inspirationen

Durch ständige Umzüge in den letzten zwei Jahren und ein wenig Rastlosigkeit träume ich nun schon lange von meiner idealen Einrichtung. So wollte ich euch meine gesammelten Ideen nicht vorenthalten.
Die Bilder fand ich größtenteils auf inspirierenden Blogs wie 79 Ideas, derise to inspire und my ideal home.

Eine "alte" Ziegelwand im Wohn-, Schlaf- oder Essbereich bricht jede simple Einrichtung und wirkt insgesamt sehr gemütlich. Weitere Ideen findet ihr auf dieser tollen Seite.

Zwar sind die offenen Kleiderstangen modern und verleihen dem Zimmer einen zusätzlichen Charme, jedoch können sie schnell unordentlich und unruhig wirken. Ich persönlich schlafe somit lieber in einer aufgeräumten und minimalistischen Atmosphäre.

 Die großen offenen Fenster wirken toll, oder?

Mehrere Leuchten an der Decke erzeugen einen leichten und zugleich dekorativen Eindruck. Besonders schön finde ich auch die Idee der persönlichen Zettelchen rund um die angebrachte Lampe.
Schon immer träumte ich auch von einem Raum mit mehreren Ebenen. So könnte ein einzelner Raum besonders ansprechend in seine Bereiche eingeteilt werden.

Mein Bett stelle ich am liebsten direkt vor das Fenster. So ist das erst, was ich nach dem Aufwachen sehe, hoffentlich ein bisschen Sonne.
Da ich kein großer Fan von den "typischen" Himmelbetten bin, finde ich die rechte Variante eines kleinen "Himmels" viel schöner. Die Konstruktion wirkt ruhiger und das Aufstehen wird nicht durch unnötig viel Stoff rund um das Gestell behindert.

Bücherregale und andere Aufbewahrungsmöglichkeiten an der Wand sind für mich ein absolutes Muss. Daher finde ich die Konstruktion der Bienenwaben sehr kreativ. Aus einzelnen Holzplatten aus dem Baumarkt lässt sich die Idee für wenig Geld wunderbar Zuhause nachbauen.
Ein weiterer Weg, ein Zimmer persönlich zu gestalten, ist die individuelle Beschriftung bestimmter Bereiche an den Wänden. Eventuell würde ich mir dafür jemanden nach Hause einladen, der eine etwas schönere Handschrift hat als ich!

Diese traumhafte Schlafcouch findet ihr in unterschiedlichen Ausführungen bei Fashion for Home.
Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass sie euren Gästen viel Platz und Komfort bietet, im gefalteten Zustand jedoch wenig Platz im Zimmer einnimmt.

Bei Ikea bin ich auf diese Spiegel gestoßen. Schön finde ich die integrierten Funktionen der Kleideraufbewahrung.  
Den linken Standspiegel findet ihr hier. Den rechten gibt es hier.

Wie sehen eure Einrichtungsideen aus? Schickt mir gerne Links oder Bilder.
Habt noch einen schönen Abend und eine gute Nacht!

08.09.2013

2 Abschied und Vorfreude

Heute sah ich die gelben Blätter zum ersten Mal in diesem Jahr, bald kommt der Herbst. Zwar war es warm, aber so ganz sommerlich fühlte sich der Wind nicht mehr an. Und ich finde es toll!
Ich liebe den Wetterwechsel, die ersten Tage mit kühler Briese, Stiefelletten und Strickschal. Die Erinnerungen an den schönen Sommer bleiben, aber ich freue mich auf die kommende Farbvielfalt auf den Straßen und in den Geschäften. Meine liebe Sarah und ich frühstückten im "Kauf dich Glücklich" und schossen zum krönenden Abschluss der warmen Sommermonate noch einige Fotos im Park.
Ich muss zugeben, die Rosenblätter sind ziemlich kitschig, aber was die Location her gab, wurde auch genutzt.

Habt einen schönen Start in die Woche!